Wichtige Information

Liebe Patienten*innen,

nach 43 Jahren ärztlicher Tätigkeit werde ich mir ab Mai 2022 ein wenig mehr Ruhe gönnen und kürzertreten.

Ab dem 15.04.2022 werde ich meine Praxistätigkeit im Erbach Parc in Morbach beenden. In der Zeit in Morbach habe ich viel Zuspruch und Anerkennung erhalten und viele persönlichen Beziehungen geknüpft.

Hiermit bedanke ich mich ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und die vielen berührenden Begegnungen.

Um Ihnen weiterhin zur Verfügung zu stehen, erreichen Sie mich zukünftig per Telefon-/Videosprechstunde in meiner Praxis in Berlin.

Dr. med. Bernd Seitz, Schillerstr. 21, 14163 Berlin-Zehlendorf, Tel. 030 - 94 866 932, mobil 0170 - 48 21 756,

info@allgemeinmedizin-berlin-zehlendorf.de, www.allgemeinmedizin-berlin-zehlendorf.de

Ich wünschen Ihnen von ganzem Herzen alles Gute und vor allem Gesundheit.

Mit herzlichen Grüßen der Verbundenheit.

Ihr Dr. Bernd Seitz

Infektanfälligkeit

Bei der Immundefizienz (Immundefekt; Infektanfälligkeit; Immunschwäche) handelt es sich um eine Störung der physiologischen Immunität.

Man kann angeborene (primäre) von erworbenen (sekundäre) Formen der Immundefizienz unterscheiden.

Eine Infektanfälligkeit kann sich wie folgt äußern:

  • Wiederkehrende bakterielle und/oder virale Infektionen
    • Erkältung, Bronchitis, grippale Infekte
    • Lungenentzündung (Pneumonie)
    • Mandelentzündung (Tonsillitis)
    • Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
    • Harnblasenentzündung (Cystitis)
    • Herpes Infektionen

Sind mehrheitlich Abwehrzellen (z. B. Lymphozyten) betroffen (d.h. die zelluläre Abwehr), spricht man von einem zellulären Immundefekt.

Ein humoraler Immundefekt liegt vor, wenn eher Antikörper und andere abwehraktive Immunglobuline (d.h. die humorale Abwehr) betroffen sind. Meistens sind beide Systeme betroffen. Man spricht dann von einem kombinierten Immundefekt.

Die Krankheitsentstehung (Pathogenese) einer Immundefizienz ist komplex und abhängig von der Art der Störung des Immunsystems.

Folgende Faktoren beeinflussen das Immunsystem:

  • Lebensalter
  • Ernährung
  • Genußmittel (Alkohol, Nikotin)
  • Bewegung und Sport
  • Gewicht (Über- und Untergewicht)
  • Umweltfaktoren und Stress
  • Medikamente
  • Erkrankungen

Eine evidenzbasierte Vorgehensweise ermöglicht die gezielte Ermittlung der individuellen Risikofaktoren und die spezifische Optimierung des Immunsystems.

Gerne beraten wir Sie, wie Sie Ihre Abwehrkräfte erfolgreich steigern und sich vor Infekten langfristig schützen können.